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Willkommen bei handibike

Hier finden sie sogenannte Einhängefahrräder ,d.h. dieses Zusatzgerät ist vergleichbar mit dem Fahrrad eines Nichtbehinderten, wobei die Fortbewegung nur durch die oberen Extremitäten erfolgt. Diese Geräte werden zur Rehabilitation, auch für Tetraplegiker eingesetzt

Das Handibike lässt sich schnell und einfach an den Rollstuhl montieren. Um sich fortzubewegen wird die Handkurbel betätigt, die auch zur Lenkung dient. Durch  eine 7-Gang Schaltung wird dem Nutzer eine individu elle Kraftausgleichung ermöglicht. Mit diesem Zusatzgerät kann er schneller, mit wenig Kraftaufwand, längere Strecken zurücklegen und selbst Unebenheiten wie z.B. Kopfsteinpflaster bewältigen. Das Handibike ist ökologisch und gesundheitlich recht sinnvoll, denn der Nutzer wird motiviert auch kürzere Strecken wie z.B. zum einkaufen zu erledigen. Auch die freizeitlichen Sportaktivitäten leiden nicht mehr, weil man mit dem Handibike wunderbar mit  einem Fahrradfahrer und Jogger mit halten kann.

Der medizinisch-gesundheitliche Aspekt  

Das Handibike Fahren regt den Blutkreislauf an und sorgt daher für eine gute Durchblutung  die sehr wichtig für den Rollstuhlfahrer ist, da er seine unteren Extremitäten nicht bewegen kann und diese nicht die Aufgabe der Durchblutung erfüllen können.

Die zyklische Bewegung, die beim Handibike fahren ausgeführt wird, verbessert die Gewebeversorgung  des Fahrers. Kalk- und Schlackstoffablagerungen im Kapselbandapparat des Schultergelenks werden durch die Kurbelbewegungen verhindert bzw. abgebaut. Die Muskulatur befindet sich im ständigen Wechsel zw. An- und Entspannung, wird somit nicht statisch  überlastet, sondern besser durchblutet und zum Muskelaufbau stimuliert. Dies bewirkt wiederum eine bessere Stabilisation und Fixation des Schulterblattes am Brustkorb und eine optimale Zentrierung des Oberarmkopfes in der Gelenkpfanne. So wird einem Verschleiß vorgesorgt. Im Gegensatz dazu   könnte das Schultergelenk durch Heben zu großer Lasten (Gewichte) geschädigt werden, weil sich die Muskeln in der Belastungsphase nicht durch kurzzeitiges Entspannen regenerieren.                                                                                So gesehen läßt sich das Handibike auch als Therapiefahrrad für Schulterpatienten z. B. bei einem Schlaganfall als Rehabilitations-Trainingsgerät  nutzen. 

Auch für Rollstuhlfahrer  die unter dem Rundrücken leiden, der nicht selten zu Beschwerden und degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen(Spondylose, Spondylarthrose, Chondrose ect.) führen kann, hat das Handybikefahren  eine therapeutische Wirkung, denn durch das Heranziehen  der Kurbel erfolgt durch aktive Wiederlagerung eine Aufrichtung der Brustwirbelsäule. Da die Muskeln synergistisch aktiviert werden (durch die symmetrische Armbewegung), wird ferner der Skoliose vorgebeugt.

Es wäre also schon rein vom medizinischen Standpunkt aus empfehlenswert den Rollstuhlfahrer zum Handibike fahren zu animieren. Denn auch die soziale Integration, die Selbständigkeit, die Verbesserung der Lebensqualität und der Umgang mit der Behinderung wird gefordert

 

 

 

 

produced by:laura vanselow

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